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STUDIENTAGEBUCH








PraxisEintrag vom: 19.07.2008Letzte Änderung: 19.07.2008

Gestern waren wir mit den Kindern zu einer "Betriebsbesichtigung" bei Fahrtec in Neubrandenburg. Diese Firma baut Krankenfahrzeuge. Seit einigen Wochen sind bei den Jungs unserer Gruppe Krankenfahrzeuge ein Thema. Aber besonders hat mich an diesem Tag das Interesse der Mädchen für die Fertigung der Einsatzfahrzeuge beeindruckt. Ein Mädchen war immer gleich bis ganz nach vorne gegangen. Ganz aufgeregt war sie.









Einen Unfallwagen haben wir auch gesehen und das war für einige Kinder ja so richtig interessant. "Wie ist das passiert?" "Leben die noch?"...





BeobachtungEintrag vom: 03.06.2007Letzte Änderung: 30.06.2008

Den Besuch vom Early Excellence Center schreibe ich mal unter Beobachtung.... Am Dienstag, 29.05. waren wir ja endlich dort! Das erste was mir auffiel, war, dass einige Kinder auf dem Hof barfuß liefen... Find ich genial!
Hier mal zwei Fotos:








BeobachtungEintrag vom: 18.05.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

Die Initiatorinnen des 4. Fachkongress - Claudia Erler und Ute Bendt - "Augen auf unsere Kinder"






luden zur Veranstaltung am 17.05.2008 nach Greifswald ein:

Dr. Armin Krenz
"Entwicklung braucht sichere Bindungen - die Bedeutung der Beziehungsqualität in einer entwicklungsförderlichen Pädagogik"

Ulrich Pommerenke
"Übergänge souverän und selbstbewusst gestalten"

Prof. Dr. Lieselotte Ahnert
"In gemeinsamer Verantwortung zum Wohl des Kindes: Erziehungspartnerschaften gestalten"

Prof. Dr. Hans Weiß
"Brücke zwischen den Lebenswelten: Die Bedeutung von KiTa und Tagespflege für Kinder in gesellschaftlichen Randlagen"


Zwei von den vier Vorträgen hielt ich gestern noch für nicht wirklich brauchbar. Aber mittlerweile schließt sich für mich der Kreis - mit allen vier Vorträgen! Allerdings bedarf die Wirkung noch ein paar Tage.


PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

Schon mal einen Käfer genauer betrachtet??





PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

"Mein Fahrzeug ist in der Werkstatt" - Max, 4 Jahre





PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

"Das ist Honig" - Maxi 2 Jahre





PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008




Pädagogisch wertvoll?????


PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008




Sinneserfahrung...


PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

Sportfest in der Kita



Schmeckt das Getränk anders, wenn man es aus einer ausgehöhlten Melone trinkt???




Selbstgebaute Boote - aber alle irgendwie sehr ähnlich!




Erste Schwimmversuche mit Stöckern





PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

Wie sieht die Welt aus, wenn ich durch eine Kassette gucke???





PraxisEintrag vom: 21.07.2007Letzte Änderung: 30.06.2008

Neulich haben die Kinder der KiTa Kokons von Raupen in Augenschein genommen.... Die haben sie vor einer Weile in ein Glas gesteckt, um zu beobachten, was aus ihnen wird. Z.T. sind Raupen draus geworden, die sie in die Freiheit entlassen haben. Die Reste durschuchten sie auf diesem Bild.







PraxisEintrag vom: 21.07.2007Letzte Änderung: 30.06.2008

Im Ausbildungsplan für das 8-Wochen-Praktikum im 2. Semester steht, dass wir ein Angebot auf Grundlage einer unserer Leidenschaften machen sollten. Ich entschied mich für Wolle.





Malen mit Wollfäden




2007




Ergebnis

Gefilzt haben wir dann auch noch Rasseln. Die Mädchen und Jungen waren erstaunlich geduldig, was den Filzprozess anbelangte. Aber zwischendurch war auch immer wieder das Planschen mit den Händen im Seifenwasser entspannend.











PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

Die Welt aus allen Perspektiven betrachten







PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

Bäume betrachten







PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

Wie sehen Raupen von Dichtem aus??










PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

Gesunde Ernährung





PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

In meiner Praxiskita sind vor Weihnachten 07 zwei Kamerun-Schafe und zwei Meerschweinchen eingeszogen.





PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008





PraxisEintrag vom: 19.01.2008Letzte Änderung: 30.06.2008

Kinderzeichnungen













PraxisEintrag vom: 26.04.2008Letzte Änderung: 27.06.2008

Gestern waren wir von der Hochschule aus in der Benjamin-Schule in Remplin. Die Entstehungsgeschichte ist auf der Internetseite nochmal niedergeschrieben. Ich muss sagen, mir hat es in der Schule gefallen. Wir wurden herzlich begrüßt und konnten uns die Methoden der Pädagoginnen und Pädagogen dort im ganzen Haus angucken.


ErkenntnisseEintrag vom: 30.12.2006Letzte Änderung: 19.01.2008

Vorlesung: Beobachtung und Dokumentation kindlicher Bildungsprozesse
Die eigentlichen Lehrinhalte dieser Veranstaltung kann ich gar nicht so genau niederschreiben. Im Grunde ist die Vorlesung eine Bildung an sich selbst. Sprich: Selbstbildung. Jedesmal, wenn ich den Unterricht mit Profn. Musiol verlasse, fühle ich mich um etliche Erkenntnisse reicher. Ein super Gefühl!!!!!


ErkenntnisseEintrag vom: 27.05.2007Letzte Änderung: 19.01.2008

Was ist eigentlich Didaktik?

Didaktik ist die Vermittlung zwischen gesetzlichen Vorgaben des Wissen-Sollens und dem realen Leben bzw. dem Wissen-Wollens der Individuen, denen man in der Praxis begegnet. Das Prinzip des Wissen-Sollens kann mit der Wissensvermittlung durch den Nürnberger Trichter verglichen werden. Das Wissen-Wollen entspricht der Selbstbildung des Individuums. Da lässt sich für mich der Kreis zum 1. Semester schließen. Bildung aus erster Hand und Bildung aus zweiter Hand.

Bildung aus erster Hand - die Selbstbildung - ist wertvoller und effektiver als Bildung aus zweiter Hand - Lernen durch Erzählungen.


ErkenntnisseEintrag vom: 03.12.2006Letzte Änderung: 19.01.2008

vorlesung: kindheit im wandel

der prof sagte uns in der ersten vorlesung, dass uns diese veranstaltungen emotional sehr berühren werden. er hatte recht! kindheit war in früheren zeiten nicht das, was wir heute darunter verstehen. kindheit war wertlos und ein "bestrafter" lebensabschnitt. kinder wurden aufs übelste misshandelt und missbraucht. das schlimmste ist, dass in heutiger zeit diese ausläufer auch noch in der gesellschaft vertreten sind! die texte, die uns zur verfügung stehen, haben dabei durchaus alptraumpotential!


ErkenntnisseEintrag vom: 17.01.2008Letzte Änderung: 17.01.2008

In dieser Woche hatten wir ein Blockseminar namens "Körper, Gesundheit, Bewegung". Wir haben einige Entspannungstechniken ausprobiert. Es ist schwierig, in einer eigentlich "fremden" Umgebung ein konzentriertes, entspanntes Flair aufzubauen. Aber es tut gut - bewusste Momente zu erleben in einer Umgebung in der eigentlich Nachdenken, Mitarbeiten und Überlegen angesagt ist.


ErkenntnisseEintrag vom: 08.01.2008Letzte Änderung: 08.01.2008

Wenn man erstmal im Geschehen ist, werden viele Befürchtungen unsichtbar.
Wir "feierten" heute den Abschluss der Lehrveranstaltung Musik mit einer Präsentation, zu der Professoren und 20 Kinder der nahegelegenen Schule eingeladen wurden. Kommilitonen des unteren Jahrgangs kamen überraschend auch hinzu. Viele waren nun noch aufgeregter. Aber während des Programms war davon nichts mehr zu spüren. Es war klasse! Die Arbeit hat sich gelohnt! Eine Erstklässlerin formulierte anschließend: "Das fand ich ganz toll!" Und ja, die vorherigen Befürchtungen haben sich nicht bestätigt!!!


BeobachtungEintrag vom: 29.01.2007Letzte Änderung: 26.06.2007

Bildung ist ohne Bindung zu einer natürlichen Person (im Allgemeinen die Mutter) nicht möglich. Erst die Sicherung der Bedürfnisbefriedigung und das Vertrauen, dass die Bindungsperson bei Ängsten anwesend/erreichbar ist, ermöglicht die Selbstbildung des Kindes.


BuchempfehlungenEintrag vom: 16.06.2007Letzte Änderung: 16.06.2007

Bowlby, J.: Frühe Bindung und kindliche Entwicklung. 5.Auflage. Ernst Reinhardt Verlag GmbH & Co. KG. München. 2005


BuchempfehlungenEintrag vom: 16.06.2007Letzte Änderung: 16.06.2007

Riemann, F.: Grundformen der Angst. Eine tiefenpsychologische Studie. Ernst Reinhardt Verlag GmbH & Co. KG. München. 1994


BuchempfehlungenEintrag vom: 16.06.2007Letzte Änderung: 16.06.2007

Rabe-Kleberg, U.: Gender Mainstreaming und Kindergarten. Beltz Verlag. Weinheim, Basel, Berlin. 2003


BuchempfehlungenEintrag vom: 16.06.2007Letzte Änderung: 16.06.2007

Hebenstreit-Müller, S., Kühnel, B. (Hrsg.): Kinderbeobachtung in Kitas. Erfahrungen und Methoden im ersten Early Excellence Centre in Berlin. Beiträge zur pädagogischen Arbeit des Pestalozzi-Fröbel-Hauses. Band 6. dohrmann Verlag. Berlin. 2004.


BuchempfehlungenEintrag vom: 16.06.2007Letzte Änderung: 16.06.2007

Grace, C., Shores, E.F.: Das Portfolio-Buch für Kindergarten und Grundschule. Verlag an der Ruhr. Mühlheim an der Ruhr. 2005.


BeobachtungEintrag vom: 30.03.2007Letzte Änderung: 27.05.2007

Diese Selbstreflexion bzw. die Verarbeitung des biographischen ICHs ist damit eine wichtige Grundlage des Beobachtens.
Mir fällt auf, dass einige - zumindest von denen, die ich bisher kennengelernt habe - Erzieherinnen anscheinend große Probleme damit haben. Sie kommen offensichtlich mit sich selbst nicht wirklich klar - können sich nicht selbst voll wahrnehmen bzw. annehmen. Daraus resultiert auch ein ständiges Aufmersamkeitsbedürfnis. Sie wollen oft in ihrem Tun bestätigt werden.


BeobachtungEintrag vom: 29.01.2007Letzte Änderung: 27.05.2007

Das Kind ist ein selbstbildendes, konstruierendes Individuum. Bildung ist keine Ware und damit entscheidet das Individuum selbst, wann die Zeit reif ist, sich zu bilden. Wichtig ist, dass Kinder im Kontext lernen. Kinder lernen durch Wahrnehmung und Erfahrung. Bereits in den ersten Lebensjahren macht sich das Kind ein Bild von der Welt. Da hilft nur die Anregung durch Bindungspersonen, denn, wie anfangs erwähnt, kann man Bildungsprozesse nicht steuern, lenken oder Bildung vermitteln. Was ich anregen möchte, kann am Kopf des Anderen abprallen oder aber derjenige nimmt diese Anregung in sich auf. Bildung geschieht in den ersten Lebensjahren hauptsächlich aus erster Hand. D.h. die Kinder lernen durch Erfahrungen. Bildung aus zweiter Hand (durch Erzählungen der Erfahrungen anderer) ist erst möglich, wenn Sprache und damit sprachliches Denken entwickelt wurde. Bildung aus erster Hand ist allerdings viel wertvoller - prägender - als Bildung aus zweiter Hand. (vgl. Schäfer 2005, Bildungsprozesse in der frühen Kindheit)


BeobachtungEintrag vom: 08.03.2007Letzte Änderung: 08.03.2007

Das Hauptaugenmerk bei der Beobachtung liegt darin, erstmal eine gesunde Selbstwahrnehmung zu haben. Nur dann kann man andere auch beobachten und deren Zusammenhänge erschließen. Beobachtung bezieht sich nicht auf die "Einzeltaten".


ErkenntnisseEintrag vom: 04.01.2007Letzte Änderung: 05.02.2007

...liebe deinen nächsten wie DICH selbst... erst dann kannst du lieben!!